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Online Shop Suchmaschinenoptimierung


Suchmaschinenoptimierung Segments e.U.

1. Einleitung
Wer über das Internet Einkäufe tätigt, Dienstleistungen oder Reisen bucht, informiert sich vorab über das Produkt seines Begehrens via Suchmaschinen. 76 Prozent oder acht von zehn Konsumenten informieren sich vorab im Internet. Im Deutschen Sprachgebiet ist Google mit über 90 Prozent aller Suchanfragen der absolute Marktführer. Damit ist die Suchmaschine der wichtigste Kanal vor der Kaufentscheidung. Oder anders: Bevor sich Betreiber eines Internet-Shops Gedanken über Warenkörbe, Web 2.0 Anwendungen oder Design machen, müssen sie zu allererst von den potentiellen Kunden gefunden werden. Wer nicht gefunden wird, verpasst den größten Teil der Kunden. Für den wirtschaftlichen Erfolg eines Online-Shops ist eine fundierte und professionelle Suchmaschinenoptimierung heute unumgänglich. Denn stets zu bedenken ist, in keinem anderen Marktbereich herrscht so harte Konkurrenz wie im Fernabsatzbereich Internet.

Die erfolgreiche Akquisition des Konsumenten ist freilich kein Zauberkunststück. Die wichtigsten Bausteine einer zielgerichteten Suchmaschinenoptimierung sind eine gute externe Verlinkung und ein auf spezielle Suchbegriffe abgestimmter Inhalt und Programmcode.

Die Zeiten, als Suchmaschinen tagein tagaus nach demselben Schema arbeiteten sind längst vorbei. Suchmaschinenoptimierung ist heute daher keine einmalige Angelegenheit mehr. Web-Design-Agenturen verfügen meist nicht über das notwendige Know-how der kontinuierlichen Prozessanalyse im SEO (Search Engine Optimization)-Bereich.

In diesem Leitfaden werden die häufigsten Problemfelder aufbereitet und die beiden Eckpfeiler, die Analyse und Optimierung der Suchmaschinenoptimierung übersichtlich dargestellt. Jahrelange Erfahrung in der Praxis beweist, oft ist es das fehlerhafte Grundgerüst, das dem wirtschaftlichen Erfolg eines Online-Shops im Weg steht.

2. Analyse
Bevor mit dem Überarbeiten eines Online-Shops begonnen wird bedarf es einer gründlichen Analyse. Welche Produkte werden/ sollen künftig angeboten werden? Wie ist der Web-Shop positioniert? Wen soll der Shop erreichen? Wie wird die Zielgruppe angesprochen? Eine solche Analyse muss ihren Aufwand wert sein, schließlich kann das Ergebnis dieser Arbeit auch sein, dass das Risiko an etablierten Shops zu scheitern, schlicht zu hoch ist. Zum Beispiel wird ein neuer Online Shop, der ein Vollsortiment an Büchern anstrebt, den Vorsprung von etablierten Plattformen (amazon.de, buch.de,...) realistisch kaum wettmachen können.
Die fünf wichtigsten Eckpunkte einer allfälligen Checkliste auf einen Blick:
2.1. Ist die Startseite richtig optimiert?
Die Auslage des Webshops ist die Startseite. Diese sollte nicht nur übersichtlich, benutzerfreundlich und informativ sein um den Konsumenten zu überzeugen. Auch die Suchmaschine muss schon mit der Startseite angesprochen werden. Die wichtigsten Suchbegriffe sollten daher bereits hier aufscheinen und in etwa drei Absätzen Fließtext verarbeitet sein. Hier ist zu bedenken: Welche Produkte werden angeboten und wie positioniert sich der Shop? In einer Keyword-Datenbank müssen regelmäßig die wichtigsten Suchbegriffe, in der Regel also die Oberrubriken des Shops, recherchiert werden. Je nach Relevanz müssen diese gegebenenfalls gegen ältere Suchbegriffe getauscht und neu in den Text eingearbeitet werden.
2.2. Sind die Rubrikenseiten auf alle relevanten Suchbegriffe abgestimmt?
Um einen Online-Shop übersichtlich zu gestalten werden die angebotenen Produkte zu allermeist in Rubriken zusammengefasst. Hier ergibt sich der so genannte Top-Down-Ansatz: Je höher eine Rubrik, desto unspezifischer. Je tiefer, desto Spezifischer. (z.B.: Kleidung -> Damenkleidung -> Hosen -> Jeans -> Boot Cut). Hier gilt folgender Grundsatz: Suchmaschinen lieben Text und Rubrikenseiten müssen auf möglichst viele relevanten Suchbegriffe abzielen. Wenn eine Rubrikenseite über einen informativen Text mit treffsicheren Keywords verfügt, wird sie gefunden werden. Durch möglichst viel Information lassen sich nicht nur Suchmaschinen, sondern auch Konsumenten überzeugen!
2.3. Sind die Produktseiten optimiert?
Spezifische Produktseiten sollten dazu benutzt werden Suchbegriffe einzusetzten, die nicht durch die Rubrikenseiten abgedeckt werden können. Generell gilt: Suchbegriffe mit einem hohen Suchvolumen werden über die Rubrikenseiten abgedeckt, spezifische und seltenere Begriffe werden auf den Produktseiten platziert. Durch detallierte Produktseiten können relativ einfach hohe Rankings bei spezifischen Suchanfragen erzielt werden (z.B. Jeans, Boot Cut, schwarz, exklusiv). Auch der Produktname sollte auf den Suchbegriff abgestimmt sein (z.B. Sie haben eine Markenjeans im Angebot. Keywords zu Marke, Jeans, Typ, Style und Farbe recherchieren und das Produkt danach benennen.).
2.4. Ist Ihre Website effizient verlinkt?
Die Link-Popularität oder externe Verlinkung ist ein wichtiges Ranking-Kriterium. Von Suchmaschinen wird jeder Link als eine Art Votum gewertet. Je mehr Websites einen Shop verlinken, desto „wichtiger“ muss dieser demnach sein. Doch nicht nur die Anzahl der Links ist wichtig, auch deren Herkunft. Besitzt eine Homepage die den Shop verlinkt außerdem eine hohe Link-Popularität, steigt damit gewissermaßen auch die Wichtigkeit des Shops. (z.B. Ein Shop, der mit einem populären Medienportal wie spiegelonline.de verlinkt ist wird wichtiger gewertet als ein gleich gut optimierter, mit ähnlichen Produkten, dem dieser Link aber fehlt.) Zuletzt ist es auch der Inhalt der Seite, die für die Gewichtung der Links herangezogen wird. Steht die Seit mit dem Shop in thematischer Verbindung ist der Link mehr wert (z.B. Eine Mode-Shop sollte mit diversen Modemagazinen/ Modeblogs/ Designern/ Modeschöpfern,... verlinkt sein.). Vorsicht! Hier sollte niemals mit unlauteren „Tricks“ gearbeitet werden (z.B. 1000 Links von einer Website). Suchmaschinen sind gegen solche Vorgehensweisen bestens abgesichert und strafen „unfaire Mitspieler“ gnadenlos ab.
2.5. Ist das System des Shops suchmaschinenfreundlich?
Nicht alles das glänzt ist Gold. Dieser Leitspruch gilt auch für ein Shop-System. Zu häufig arbeiten Online-Shops mit suchmaschinenunfreundlichen Technologien. Die häufigsten Barrieren für ein gutes Ranking stellen Frames, dynamische unleserliche URLs sowie Session-IDs dar. Oft können Shop-Systeme ganz einfach nachgerüstet werden, wichtig ist hier aber vor allem, dass die relevanten Teile der Seite, also der Seitentitel der Rubriken und Produktseiten, sowie die Meta-Tags beliebig gesetzt werden können.
3. Optimierung
Eine eingehende Beratung über die zu setztenden Schritte ist unumgänglich. Effizient und professionell werden sie im Fachbereich betreut. Viele Agenturen bieten meist umfangreiche Pakete von Dienstleistungen aus den Bereichen Programmierung, Webdesign, Onsite- sowie Offsiteoptimierung an.
Bei allem technischen, logistischen wie konzeptuellen Anspruch die Suchmaschinenoptimierung mit sich bringt, darf vor allem aber der Konsument nicht vergessen werden. Der gibt dem Verkäufer, das belegen neueste Studien, nicht mehr als 4 Sekunden (!) die über seinen Verbleib im Webshop entscheiden. Ist der Shop während dieser Zeit nicht vollständig geladen, läuft man Gefahr, dass der User "BACK" klickt, zurück zur Suchmaschine geht und die Website der Konkurrenz besucht. Es muss daher sicher gestellt sein, dass die technischen Voraussetzungen jederzeit einen einwandfreien Zugriff auf den Online-Shop garantieren.

3.1. Webshop-Relaunch
Die Analyse des Shops hat Defizite durch mangelnde oder ineffiziente Verlinkung, strukturelle Probleme im Konzept des Online-Shops und ungenügende inhaltliche Gestaltung der Textebene ergeben? Anstelle kostbare Zeit durch aufwendige
Umstrukturierung zu verschwenden, sollte ein Relaunch des Webshops erwogen werden.
Für eine Suchmaschinenoptimierung gibt es keinen besseren Zeitpunkt als die Evaluations- und Planungsphase eines neuen Auftritts. Denn wenn die für die SEO relevanten Aspekte von Beginn an in die Sezifikation aufgenommen werden, ist der neue Shop vom Neustart weg optimal gerüstet. Auf aufwendige Nachbesserungen kann so verzichtet werden.

3.2. Webcontrolling
Fortlaufend muss mit dem Start der Optimierung auch analysiert werden, woher die User des Shops kommen und was sie auf der Website tun. Kaufrate beziehungsweise Anfragerate der Website, sowie der zugehörigen Werbekampagnen müssen gemessen werden.

4. Fazit
Wie im konventionellen Verkauf muss die Konkurrenz auch in der Welt des Cyberspace im Auge behalten werden. Eine permanente Marktbeobachtung und die kontinuierliche Arbeit an der Optimierung der Shop-Inhalte sind das A und O für den Erfolg eines Online-Shops.
Abstand sollten Sie in jedem Fall von unseriösen „Tricks“ nehmen. Weder automatisch generierte Subpages („Doorway-Pages“) noch Massenverlinkung bringen langfristigen wirtschaftlichen Erfolg.
Die erfolgreiche Akquisition des Konsumenten ist kein Kunststück. Vielmehr setzt sich Ihr wirtschaftlicher Erfolg aus vielen kleinen Bausteinen zusammen. Die Besucher Ihres Webshops werden interessante Inhalte zu schätzen wissen. Die effiziente Verlinkung Ihres Webshops dient zuletzt nicht nur der positiven Bewertung durch Suchmaschinen, sondern führt den einen oder anderen Neukunden beim Surfen durchs World Wide Web in Ihren Online-Shop.

5. Über Segments e.U.
- Kurze Firmengeschichte
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